Steigerlied

 

Die Ursprünge des Steigerliedes reichen bis in das 16. Jahrhundert zurück. Die dritte und die vierte Strophe erschienen in ähnlicher Form als elfte und zwölfte Strophe in dem Lied Es soll ein Meidlein frü auf stan , das in den 1531 in Zwickau erschienenen Bergreihen I enthalten war. Als eigenständiges Werk erschien der Marsch mit der ursprünglichen Zeile „Wache auff, der Steyer kömmt“ im um 1700 im sächsischen Freiberg gedruckten Bergliederbüchlein

 

 

Glück auf, Glück auf, der Steiger kommt.

Und er hat sein helles Licht bei der Nacht, schon angezündt'

Schon angezündt'! Das wirft seinen Schein, und damit so fahren wir bei der Nacht, ins Bergwerk ein

Ins Bergwerk ein, wo die Bergleut' sein, die da graben das Silber und das Gold bei der Nacht, aus Felsgestein

Der Eine gräbt das Silber, der and're gräbt das Gold, doch dem schwarzbraunen Mägdelein, bei der Nacht, dem sein wir hold

Ade, nun ade! Lieb' Schätzelein! Und da drunten in dem tiefen finst'ren Schacht, bei der Nacht, da denk' ich dein

Und kehr ich heim, zum Schätzelein, dann erschallet des Bergmanns Gruß bei der Nacht, : Glück auf, Glück auf!

Die Bergmann's Leut sein's kreuzbrave Leut, denn sie tragen das Leder vor dem Arsch bei der Nacht und saufen Schnaps

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Thomas Hoppe ( c ) 03.10.2011